KENNEN LesARTen
WILLKOMMEN
VERANSTALTUNGEN
MITWIRKENDE
PARTNER
2019 18.05. - 24.06.
TICKETS
ORTE
KONTAKT
IMPRESSUM

 

Harald Martenstein
Georg Clementi

Foto: Leo Fellinger

Harald Martenstein ist Journalist und Buch-Autor. Er war Redakteur bei der Stuttgarter Zeitung, der Abendzeitung München und beim Berliner Tagesspiegel. Für seine Arbeit wurde er u.a. mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis, dem Henri-Nannen-Preis und dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet. Der in Salzburg lebende Georg Clementi ist Liedermacher, Chansonnier und Schauspieler. In seinen Zeitliedern zeichnet er ein poetisches Bild des aktuellen Zeitgeschehens – fernab von Klischees und Plattitüden, federleicht und lebensbejahend, mitunter melancholisch.


 

Uwe Wittstock

Foto: Jonas Skorpil

Uwe Wittstock ist Literaturkritiker und Buchautor. Bis 2018 war er Redakteur des "Focus", für den er heute als Kolumnist schreibt. Zuvor hat er als Literaturredakteur für die FAZ (1980 - 1989), als Lektor bei S. Fischer (1989 - 1999) und als stellvertretender Feuilletonchef und Kulturkorrespondent für die „Welt“ (2000 - 2010) gearbeitet. Er wurde mit dem Theodor-Wolff-Preis für Journalismus ausgezeichnet.

 


 

Helga Schütz
Christoph Dieckmann

Foto Schütz: Gaby Waldeck
Foto Dieckmann: Foto Verlag

Helga Schütz wurde 1937 in Falkenhain/Schlesien geboren. 1944 Umsiedlung nach Dresden. Nach einer Gärtnerlehre Arbeit als Landschaftsgärtnerin. ABF. Nach dem Studium an der Hochschule für Filmkunst in Potsdam-Babelsberg wurde sie freie Autorin und schrieb Drehbücher und Szenarien zu Spiel- und Dokumentarfilmen, später auch Romane und Erzählungen. Em. Professorin an der Hochschule für Film und Fernsehen. Sie lebt in Potsdam. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Zuletzt erschienen: Grenze zum gestrigen Tag (Roman, 2000); Dahlien im Sand. Mein märkischer Garten (2002); Knietief im Paradies (Roman, 2005); Sepia (Roman, 2012); Die Kirschendiebin (Erzählung, 2017);  Von Gartenzimmern und Zaubergärten (2020).
Christoph Dieckmann Jahrgang 1956, Filmvorführer, Studium der Theologie, Vikar, Medienreferent, Publizist in Berlin, 1990 Auszeichnung durch das World-Press-Institute in St. Paul/Minnesota mit einer halbjährigen USA-Erkundungsfahrt, seit 1990 Autor der ZEIT, 1992 Internationaler Publizistik-Preis von Klagenfurt, 1993 Theodor-Wolff-Preis, 1994 Egon-Erwin- Kisch-Preis, 1996 Friedrich-Märker-Preis für Essayistik. Zahlreiche Texte zu Musik, Literatur, Film und Politik.

 


 

Angelika Klüssendorf

Foto: Elvis Piper

Angelika Klüssendorf, geboren 1958 in Ahrensburg, lebte von 1961 bis zu ihrer Übersiedlung 1985 in Leipzig; heute wohnt sie auf dem Land in Mecklenburg. Sie veröffentlichte mehrere Erzählbände und Romane und die von Kritik und Lesepublikum begeistert aufgenommene Roman-Trilogie „Das Mädchen“, „April“ und „Jahre später“, deren Einzeltitel alle für den Deutschen Buchpreis nominiert waren und zweimal auch auf der Shortlist standen. Zuletzt wurde sie mit dem Marie Luise Kaschnitz-Preis (2019) ausgezeichnet.


 

Uta Heyder

Foto: Privat

Uta Heyder,1957 in Thüringen geboren, 1975 Studium Deutsche Sprache,
Literatur und Geschichte in Leipzig, 1989 Mitherausgeberin und Autorin "Die Andere Zeitung", 1991 Volontariat bei HNA Kassel; Arbeit als Redakteurin bei
Tageszeitungen, u.a. HNA, TA, 1995 freie Journalistin, 1996 Fernsehjournalistik an der Katholischen Medienakademie München, 1997 bis heute Arbeit als freie
Medienjournalistin für Print, Autorin für Fernsehen (ARD) und Verlage, wohnt in Erfurt.

 


 

Annette Seemann

Foto: Constantin Beyer

Annette Seemann, geb. 1959, lebt als freie Autorin und Übersetzerin in Weimar. Die promovierte Germanistin war viele Jahre für die Frankfurter Allgemeine Zeitung tätig und ist Vorsitzende des Fördervereins zugunsten der Herzogin Anna Amalia Bibliothek.

 


 

Karla Reimert Montasser
Maren Jäger
ተመስገን ተስፉ (Temye Tesfu)

FOLGENDE SIND IN DER LYRIKNACHT SPEZIAL ZU SEHEN UND ZU HÖREN:

Karla Reimert Montasser, geb. 1972 in Berlin. Studium der vergleichenden Literaturwissenschaften in Berlin, Potsdam und Moskau, seit 2000 Gründerin und Vorstand beim Netzwerk KOOK e.V.. Autorin, Aktivistin, Lyrikvermittlerin. Seit 2018 Organisatorin des Bereiches der Poetischen Bildung/Partizipation im Haus für Poesie. Mitgründerin des Netzwerk Lyrik e.V. und Vorstand bis 2019. Für ihre Texte erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Würth-Preis, den Preis des Autorinnenforums Rheinsberg und den Essaypreis der japanischen Botschaften. 2003 erschien »Kafka für Eilige« im Aufbau-Taschenbuchverlag, Berlin, ab 2008 die Neutextung der Kulturleiste des »Geo-Brockhauses«, 2014 »Picknick mit schwarzen Bienen« bei kookbooks und 2021 »Camp Zenith« bei kookbooks.

Maren Jäger, geb. 1977. Studium der Deutschen Philologie, Anglistik, Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft sowie Deutsch als Fremdsprache in Mainz und Glasgow; 2002-2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, seit 2014 am Institut für Germanistik an der Universität Duisburg-Essen; 2007 Promotion über Die Joyce-Rezeption in der deutschsprachigen Erzählliteratur nach 1945; 2006–2008 nebenberufliche Tätigkeit auf dem Feld der Literaturvermittlung; Veröffentlichungen u. a. zu Narratologie, Mythopoetik, Friedrich Schlegel und zur Literatur nach 1945; 2008-2014 Leitung der Mainzer Arbeitsstelle Schlegel-Edition; seit 2017 Postdoktorandin im Graduiertenkolleg Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen an der Berliner Humboldt-Universität.

ተመስገን ተስፉ (Temye Tesfu) schreibt Gedichte und andere Texte für Bühne und Papier. Auftritte im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus; mal vor vier, mal vor 4000 Leuten. Kuratiert und moderiert Veranstaltungsreihen in Potsdam, Berlin und Leipzig; leitet Werkstätten für kreatives Schreiben und Textperformance. Durfte zuletzt im Auftrag des Goethe-Instituts für eine Schreibresidenz nach Ramallah und für Workshops nach Taschkent reisen. Ist Gründungsmitglied des 2017 geschaffenen post-deutschen Künstlerʾinnenkollektivs parallelgesellschaft und der gleichnamigen Lesebühne, die sich als Mischung aus Lesung, Konzert, Stand-Up-Show und Polit-Talk beschreiben lässt. Journalistische Veröffentlichungen u.a. in der taz, analyse & kritik und neues deutschland. Der im Jahr 2021 unwahrscheinliche Schlusssatz wird ermöglicht durch das Arbeitsstipendium Literatur des Berliner Senats. Lebt und arbeitet. Musik: Leshrag

 


 

Kateryna Mishchenko 

Foto: Privat

Zum Veranstaltungstag Offene Bilbliothek im Gespräch zu sehen und zu hören.





 

Sabine Bode

Foto: Mirijam Murat

Sabine Bode, Jahrgang 1947, arbeitet seit 1978 freiberuflich als Journalistin und Buchautorin und lebt in Köln. Sie ist eine renommierte Expertin auf dem Gebiet seelischer Kriegsfolgen. Ihre Sachbücher „Die vergessene Generation“, „Kriegsenkel“, „Nachkriegskinder“ und „Kriegsspuren“ sind Bestseller und wurden in mehrere Sprachen übersetzt.


 

Knut Elstermann

Foto: Edgar Hartung

Knut Elstermann, geboren 1960 in Ostberlin, studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete als Redakteur bei verschiedenen DDR-Medien. Seit der Wende ist er freier Moderator und Filmjournalist, vor allem für den MDR und den RBB (radioeins). Bücher sowie zahlreiche Features für Fernsehen und Hörfunk, unter anderem über das Kino in Israel und Russland und die DEFA-Geschichte. Knut Elstermann ist Mitglied der Akademie der Darstellenden Künste.

 

 


 

Gabriele Krone-Schmalz

Foto: Imago Horst Galuschka

Gabriele Krone-Schmalz war von 1987 bis 1991 Russland-Korrespondentin der ARD und moderierte anschließend bis 1997 den ARD-Kulturweltspiegel. Seit 2011 ist sie Professorin für TV und Journalistik an der Hochschule Iserlohn.

 


 

Bernhard Schlink

Foto: Gaby Gerster

Bernhard Schlink, geboren 1944 bei Bielefeld, ist Jurist und lebt in Berlin und New York. Der 1995 erschienene Roman „Der Vorleser“, 2009 von Stephen Daldry unter dem Titel „The Reader“ verfilmt, in über 50 Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, begründete seinen schriftstellerischen Weltruhm.

 


 

Antje Ravik Strubel

Foto: Philip von der Heydt

Antje Ravik Strubels Werk wurde mit zahlreichen Preisen geehrt. Sie erhielt Einladungen mit einem Stipendium in die Villa Aurora in Los Angeles sowie als Writer in residence 2012 an das Helsinki Collegium for Advanced Studies. 2019 erhielt sie den Preis der Literaturhäuser. Sie übersetzt aus dem Englischen und Schwedischen u.a. Joan Didion, Lena Andersson, Lucia Berlin und Virginia Woolf.  Antje Rávik Strubel lebt in Potsdam.


 

Frank Quilitzsch

Foto: Privat

Frank Quilitzsch, geb. 1957 in Halle/Saale, ist Journalist und Autor zahlreicher Bücher, u. a. über Vietnam und China sowie „Dinge, die wir vermissen werden“ (drei Bände, auch als Hörbuch mit Iris Berben und Thomas Thieme). 2008 erschien der Gesprächsband „Ich Faust – Thomas Thieme“ über Leben und Wirken des Theater- und Filmschauspielers, an den „Ich Hoeneß Kohl“ (2018) anknüpft. Für sein Buch „Wilhelm, wie sieht der Wald wieder aus!“ (2021) über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Thüringer Wälder hat er ein Jahr lang Förster und Baumforscher begleitet.

 


 

Natascha Wodin

Foto: Isolde Ohlbaum

Natascha Wodin, 1945 als Kind sowjetischer Zwangsarbeiter in Fürth/Bayern geboren, wuchs erst in deutschen DP-Lagern, dann, nach dem frühen Tod der Mutter, in einem katholischen Mädchenheim auf. Auf ihr Romandebüt "Die gläserne Stadt" (1983) folgten etliche Veröffentlichungen, darunter die Romane "Nachtgeschwister" und "Irgendwo in diesem Dunkel". Ihr Werk wurde unter anderem mit dem Hermann-Hesse-Preis, dem Brüder-Grimm-Preis und dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet, für "Sie kam aus Mariupol" bekam sie den Alfred-Döblin-Preis, den Preis der Leipziger Buchmesse und den Hilde-Domin-Preis für Literatur im Exil 2019 verliehen. Natascha Wodin lebt in Berlin und Mecklenburg.

 


 

Esther Kinsky

Foto: Heike Steinweg

Esther Kinsky wurde 1956 in Engelskirchen geboren und wuchs im Rheinland auf. Für ihr umfangreiches Werk, das Übersetzungen aus dem Polnischen, Russischen und Englischen ebenso umfasst wie Lyrik, Essays und Erzählprosa, wurde sie mit zahlreichen namhaften Preisen ausgezeichnet.

 


 

László Krasznahorkai

Foto: Nina Subin

László Krasznahorkai, der neben vielen weiteren internationalen Literaturpreisen u. a. 2015 den International Man Booker Prize erhielt, wurde 1954 in Gyula/Ungarn geboren und gilt als einer der innovativsten Schriftsteller Europas. Er lebt heute in Triest in Italien.

 


 

 Grid Lemke

 Foto: Börres Weiffenbach

Grit Lemke,1965 in Spremberg geboren, wuchs in Hoyerswerda auf. Nach einer Baufacharbeiterlehre und Arbeit im Theater- und Kulturbereich studierte sie in Leipzig Kulturwissenschaft, Ethnologie und Literaturwissenschaft und promovierte in Europäischer Ethnologie an der Humboldt-Universität Berlin. Seit 1991 arbeitet sie als freie Journalistin, Autorin und Kuratorin.1991 bis 2017 war sie in verschiedenen Funktionen für das Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm DOK Leipzig tätig, zuletzt als Leiterin des Filmprogramms. Seit 1998 arbeitete sie auch für das Film Festival Cottbus. Sie kuratierte zahlreiche Filmreihen im In- und Ausland und für Goethe Institute und Festivals weltweit (u. a. Polen, China, Neuseeland, Russland, Frankreich, Großbritannien).


 

Lyriknacht
Lisa Jeschke
Juliane Liebert
Simone Lappert
Judith Zander
Isabell Rößler
Ulrike Schwarz

Lisa Jeschke(geb. 1985), Lyriker*in und Performer*in, lebt in München. Für ihren Lyrikband „Die Anthologie der Gedichte betrunkener Frauen“, erhielt sie 2020 den Bayerischen Kunstförderpreis.

Juliane Liebert (geb. 1989), freie Autorin und Journalistin (u. a für die Süddeutsche Zeitung, die ZEIT, den Spiegel), lebt in Berlin, wo sie an der Universität der Künste studierte. Ihr lyrisches Debüt „lieder an das große nichts“ erschien bei Suhrkamp.

Simone Lappert (geb. 1985) studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Sie lebt und arbeitet als freie Autorin in Zürich. Nach zwei preisgekrönten Romanen debütierte sie 2022 als Dichterin.

Judith Zander (geb. 1980), lebt in Jüteborg. Sie studierte Germanistik, Anglistik und Geschichte in Greifswald, danach am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Ihr Debütroman „Dinge, die wir heute sagten“ stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises, soeben erschien ihr neuster Lyrikband „im ländchen sommer im winter zur see“.

Isabell Rößler studierte Jazz-Kontrabass an der Hochschule für Musik in Nürnberg und an der Estnischen Musikakademie in Tallinn. Seit 2018 lebt und arbeitet sie in Berlin.

Ulrike Schwarz (Saxophon/Flöte) ist Improvisationsmusikerin und Musikpädagogin. Sie spielt in Ad-Hoc-Formationen und lehrt an der HfMDK Frankfurt am Main Jazz mit Kindern und „freie“ Improvisation.


 

Moderator/Innen

 

Julia Miehe, Stadtkulturdirektorin, Stadt Weimar

Ulrich Dillmann, Leiter des Jugend-, Kultur- und Bildungszentrums Volkshochschule / mon ami

Katrin Wenzel, freie Hörfunkredakteurin, MDR Kultur

Petra Fuchs, Direktorin der Stadtbücherei Weimar

Wieland Koch, Referatsleiter, Landeszentrale für politische Bildung Thüringen

Christine Hansmann, Autorin, Rezitatorin und Sprecherin

Angela Egli-Schmidt, Referentin für Literatur, Stadt Weimar

Edgar Hartung, Leiter des Kino mon ami

Andy Faupel, Pressesprecher der Stadt Weimar

Gerlinde Sommer, stellvertretende Chefredakteurin der Thüringischen Landeszeitung

Eva Bormann, Dramaturgin am Deutschen Nationaltheater Weimar

Dr. Frank Simon-Ritz, Direktor der Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar

Helfried Schmidt, Leiter des Jugend- und Kulturzentrums mon ami

Prof. Dr. Andrea Meyer-Fraatz, Inhaberin der Professur Slawische Literaturwissenschaft, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Nancy Hünger, freie Autorin und Bibliomanin